Autor:Anthony Doerr

1973
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Anthony Doerr (geb. 1973), in Cleveland geboren und in Boise in Idaho lebend, hat den Kriegsroman auf das Hören und Tasten gelegt, nicht auf die Schlachtordnung. Alles Licht, das wir nicht sehen führt eine blinde Pariserin und einen deutschen Waisenjungen durch den Zweiten Weltkrieg aufeinander zu, bis ihre Wege in Saint-Malo für Stunden zusammenfallen. 2015 erhielt der Band den Pulitzerpreis für Belletristik.

Leben

Ohio, das Schreiben der kurzen Form, Rom-Preis der American Academy, die Familie in den Rocky Mountains. Der Umweg war Saint-Malo: Doerr baute die belagerte Stadt als Modell aus Sätzen, Schnecken, Drähten und einem Radio, das Lehre und Todesurteil sein kann, und ließ Marie-Laure mit den Fingern lernen, was Werner mit den Ohren jagt. Vorher Erzählungen; nachher Wolkenkuckucksland, das Bücher durch Jahrhunderte trägt. Er schreibt weiter in Boise.

Wirkung

Doerr hat den Krieg vom Dach und aus dem Keller erzählt, nicht von der Schlachtordnung. Die kurzen Kapitel erzeugen Atem, ohne die Gravur der Details zu opfern. Amerikanische und deutsche Stimmen lobten die Genauigkeit und warnten vor der Glätte, die aus dem Entsetzen Schönheit macht. Der Pulitzerpreis hat den Band zum Schul- und Buchhandelsereignis gemacht. Gegen den großen Realismus des Landserbuchs steht hier die Technik als Zwiesprache: dasselbe Radio kann retten und verraten.

Die Fernsehfolge von 2023 hat Gesichter geliefert und die innere Stimme gekürzt. Man hat Doerr vorgeworfen, zwei Kinder zu rühren, während von Rumpel den Diamanten sucht und Werner gehorcht; das Buch wiegt beides, wenn man es zu Ende liest. Wer nach 2014 den Krieg vom Dach Saint-Malos erzählt, hat dieses Licht im Ohr. Wolkenkuckucksland hat die Methode geweitet; das Kriegsbuch bleibt das, an dem der Name hängt.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Muschelsammler, Wolkenkuckucksland.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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