Autor:Blaise Pascal

1623 1662
(Weitergeleitet von Blaise Pascal)
Philosoph, Mathematiker · Philosophie · Wissenschaft · 17. Jahrhundert
PhilosophieWissenschaft


Blaise Pascal, in Clermont-Ferrand geboren, hat der neuzeitlichen Frömmigkeit die Schärfe der Geometrie gegeben und der Geometrie die Unruhe des Herzens. Die Gedanken sind Fragmente aus dem Nachlass: eine Apologie, die nicht schließt, weil der Autor starb, bevor der Bau stand.

Leben

Amtsadel, frühe Mathematik, die Rechenmaschine, die Versuche zum Luftdruck, der Streit um das Vakuum. Der Umweg ist die Bekehrung von 1654, die Nacht des Feuers, danach Port-Royal und der Jansenismus, der Augustinus gegen die Jesuiten las. Die Provinciales griffen die Kasuistik an; die Pensées blieben Zettel. Er starb in Paris, neununddreißig Jahre alt.

Wirkung

Pascal hat die Größe und das Elend des Menschen in denselben Satz gelegt. Die Vernunft reicht weit und nicht bis zu Gott; das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht kennt, und das ist keine Schwärmerei, sondern eine Grenze. Die Wette macht den Glauben nicht wahr, sondern zum Einsatz, den die Klugheit nicht verweigern darf. Gegen Descartes steht nicht der Irrationalist, sondern der Rechner, der weiß, wo das Rechnen endet.

Man hat ihn zum Kronzeugen einer ängstlichen Frömmigkeit gemacht und zum Vorläufer des Existentialismus. Beides findet Fragmente. Wer nur die Wette nimmt, unterschlägt die Physik. Wer nur den Mathematiker rettet, unterschlägt Port-Royal. Die Zettel bleiben schärfer als die Systeme, die man daraus zimmerte.

Werke

In Auswahl außerdem: Briefe in die Provinz, die Abhandlungen zum Luftdruck und zur Rechenmaschine.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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