Edward O. Wilson, in Birmingham in Alabama geboren, hat das Sozialverhalten der Tiere auf Gene und Fitness bezogen und denselben Blick auf den Menschen gewagt. Die Soziobiologie von 1975 ist das Buch, das die Biologie in die Gesellschaft trug und dort den Streit entzündete, der den Namen noch trägt.
Leben
Ameisen, Harvard, die Inselbiogeographie mit MacArthur, 1975 das große Synthesebuch, Wasser und Beleidigung in der Vorlesung, später die Biodiversität als öffentliche Sache. Der Umweg ist die Ameise: Wer Staaten ohne Worte kennt, sucht später die Gene hinter den Worten. Er starb in Massachusetts. Gould und Lewontin haben ihn als Deterministen gelesen; er hat sich als Naturforscher verteidigt, der den Menschen nicht ausnimmt.
Wirkung
Wilson hat Altruismus, Rang, Sexualität, Krieg als Evolutionsprobleme gesetzt, die Kultur nicht streicht, aber begrenzt. Das letzte Kapitel über den Menschen war der Skandal: biologische Ausstattung gegen die Hoffnung, Gesellschaft sei nur Geschichte. Die Soziobiologie hat die Verhaltensökologie ernährt und der politischen Rechten Vokabeln geliefert, die Wilson nicht immer zurückwies. Die Kritik von links nannte Rassismus und Sexismus als Folge, nicht als Missbrauch.
Gelesen wird er als Gründer und als Fall. Wer nur die Ameisen sucht, unterschlägt das Kapitel. Wer nur den Skandal meint, unterschlägt, dass nach 1975 das Sozialverhalten der Tiere eine evolutionsbiologische Wissenschaft war – und der Mensch in ihr steht, ob man das will oder nicht. Die Ehrlichkeit gebietet beides: die Leistung und den Streit.
Werke
- Soziobiologie (1975)
In Auswahl außerdem: Die Vielfalt des Lebens, die Ameisenmonographie.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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