Autor:Epikur

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Philosoph · Philosophie · 4./3. Jahrhundert
Philosophie


Epikur, auf Samos geboren und in Athen gestorben, hat die Philosophie in einen Garten geholt, der die Furcht vor den Göttern und vor dem Tod abschaffen sollte. Der Brief an Menoikeus ist die erhaltene Kurzfassung dieser Ethik: Lust als Maß, nicht als Rausch.

Leben

Athenische Bürgerfamilie auf Samos, Militärdienst, Lehrjahre bei den Atomisten, dann eigene Schulen in Mytilene und Lampsakos. Der Umweg ist der Garten in Athen: keine öffentliche Rede auf dem Markt, sondern ein Haus, in dem Frauen und Unfreie mithören durften. Epikur schrieb viel; erhalten sind drei Briefe und Sprüche, das übrige in Trümmern und in der Gegnerschaft. Er starb in Athen, der Überlieferung nach an Steinleiden, und blieb im Sterben bei der Lehre.

Wirkung

Epikur hat die Götter in die Zwischenwelten gesetzt, damit sie uns nichts anhaben, und den Tod zum Nichtsein, damit er uns nichts angeht. Die Atome des Demokrit werden zur Physik einer Ethik: Zufall, Abweichung, keine Vorsehung. Freundschaft, Verzicht auf Politik, das einfache Maß – das war eine Gegenpolis zur Stadt der Ämter.

Die Stoa, die Kirchenväter und die Neuzeit haben ihn zum Schweinephilosophen gemacht; Lukrez hat ihn zum Dichter der Natur gemacht. Wer nur die Lust hört, unterschlägt die Askese. Wer nur den Materialisten führt, unterschlägt, dass der Garten die Unruhe tilgen wollte, nicht die Welt erklären. Der Brief bleibt das lesbare Stück; das System liegt in den Fragmenten.

Werke

In Auswahl außerdem: Brief an Herodot, Hauptlehrsätze, Brief an Pythokles.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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