Autor:Franz Joseph Gall

1758 1828
(Weitergeleitet von Franz Joseph Gall)
Arzt · Psychologie · Wissenschaft · 18./19. Jahrhundert
PsychologieWissenschaft


Franz Joseph Gall (1758–1828), in Tiefenbronn geboren, hat die Seele in Beulen verwandelt. Die Lehre von den Verrichtungen des Gehirns lokalisiert Vermögen in Hirnorganen, die der Schädel verrate; die Psychologie hat die Orte später anders gefunden, die Schädellehre als Irrtum abgelegt.

Leben

Baden, Wien, das Verbot der Vorlesungen, Paris, die großen Tafelwerke mit Spurzheim. Der Umweg ist die Tastung: Wer Köpfe liest, braucht kein Gespräch. Er starb 1828 in Paris, berühmt, umstritten, bald überholt und lange nachwirkend in Salons und Gefängnissen.

Wirkung

Gall hat die Lokalisierung geistiger Leistungen populär gemacht und die Phrenologie als Charakterkunde entfesselt. Combe, die Gesellschaften, Lombroso – die Linie führt vom Organ zum Verbrecher. Überwunden ist die Karte, nicht die Frage nach dem Gehirn.

Wer ihn nur als Scharlatan führt, unterschlägt die Anatomie. Wer ihn nur als Neurowissenschaftler rettet, unterschlägt die Beule als Urteil.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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