Jehuda ha-Nasi (um 135–217), in Galiläa, hat die mündliche Lehre Israels in eine Ordnung gebracht, die Die Mischna heißt. Der Name steht hier als Redaktor, nicht als Verfasser jedes Satzes: er hat gebunden, was viele Lehrer gesagt hatten.
Leben
Patriarch unter römischer Herrschaft, Schüler des Meïr und anderer Tannaiten, Sitz in Bet Schearim und Zippori. Der Umweg ist Rom: Wer mit Kaisern verkehrt und die Lehre vor dem Vergessen rettet, macht aus Streit eine Ordnung, ohne den Streit zu tilgen. Das genaue Todesjahr ist unsicher; die Tradition hält ihn als Fürsten der Lehre fest.
Wirkung
Die Mischna ist das Fundament des Talmuds. Ohne diese Redaktion wäre die mündliche Tora Anekdote geblieben; mit ihr wird sie Corpus, das man kommentieren kann. Die Gemara hängt an seinen Traktaten. Wer Judentum nur als Bibel kennt, hat diese zweite Schrift nicht gesehen, die den Kanon öffnet, indem sie bindet.
Die Nachwelt hat den Redaktor zum Heiligen der Ordnung gemacht. Das unterschlägt die Hände vor ihm. Wer nur die Heiligenlegende kennt, unterschlägt die Arbeit, aus Menge Lehre zu machen – dieselbe Arbeit, die Wellhausen an der schriftlichen Tora zeigte, hier an der mündlichen.
Werke
- Die Mischna (um 200)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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