Autor:Leonardo Sciascia

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Leonardo Sciascia (1921–1989), in Racalmuto auf Sizilien geboren, hat der italienischen Literatur die Mafia als Schweigen erzählt, nicht als Geheimgesellschaft im Keller. Der Tag der Eule lässt einen Capitano aus Parma auf der Piazza aufklären, ohne dass ein Gericht folgt; Der Zusammenhang holt dieselbe Ohnmacht in die Ministerien.

Leben

Volksschullehrer in der Provinz, dann freier Schriftsteller, zeitweilig Abgeordneter. Der Umweg war dieses Bleiben: Sciascia hat Sizilien nicht verlassen, um es zu beschreiben, und hat den Staat nicht idealisiert, um ihn zu retten. Einaudi druckte 1961 den Tag der Eule; der schmale Band machte ihn zum Gewissen einer Gesellschaft, die die Mafia noch zur Legende des Nordens erklärte. Er starb in Palermo, der Erzähler einer Insel, die den Gerechten nicht schützt.

Wirkung

Sciascia hat den Kriminalroman gekränkt, indem er ihm das versöhnliche Ende nahm. Wo die organisierte Gewalt Teil der Ordnung ist, bedeutet die Rückkehr zur Ordnung die Rückkehr zum Verbrechen. Bellodi klärt auf und richtet nichts aus; Rogas findet den Faden und wird selbst zum Zusammenhang, den man kappen muss. Das hat die öffentliche Rede über die Mafia über Italien hinaus verschoben, ein Jahr vor der parlamentarischen Untersuchungskommission, und später, nach der Ermordung von Präfekten, wie eine Vorwegnahme gelesen.

Man hat ihm Labyrinthe nach Pirandello und Borges nachgesagt und den trockenen Witz überhört, der die Sozialkritik trägt. Wagenbach hat die deutschen Bände in der roten Reihe gehalten. Wer Sciascia nur als Verfasser von Mafia-Kriminalromanen liest, unterschlägt, dass die Piazza und die Zentrale dasselbe Schweigen sprechen. Wer nur das Engagement will, hat die Form nicht: die zentrifugale Wirklichkeit, Spuren, die nach allen Seiten weglaufen, und die Aufklärung, die sie nicht zurückholt.

Werke

In Auswahl außerdem: Todo modo, Candido oder Ein Traum in Sizilien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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