Martin Opitz, in Bunzlau geboren, hat der deutschen Dichtung die Regel gegeben, in der sie sich als ebenbürtig zu den Alten verstehen wollte. Das Buch von der Deutschen Poeterey von 1624 ist die Poetik des Krieges, in dem Deutsch eine Kunstrache gegen den Zufall der Silben werden sollte.
Leben
Schlesien, Heidelberg, das Exil, höfische Dienste, 1639 die Pest in Danzig. Der Umweg ist die Nationalsprache: Wer im Krieg dichtet, dichtet Regeln, bevor er Friede hat. Er starb in Danzig.
Wirkung
Opitz hat Alexandriner, Reinheit der Silbenmessung, die Nachahmung der Alten zur deutschen Norm gemacht. Gottsched hat ihn verschärft; die Genies haben ihn verworfen und gebraucht.
Gelesen wird er als Regelpedant. Wer nur den Pedanten sucht, unterschlägt, dass ohne 1624 die deutsche Kunstdichtung keine gemeinsame Metrik hatte. Wer nur den Gründer meint, unterschlägt den Krieg, in dem das Buch erschien.
Werke
In Auswahl außerdem: die Trostgedichte in Widerwärtigkeit des Krieges, die Schäffereien.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
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