Autor:Plotin

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Philosoph · Philosophie · 3. Jahrhundert
Philosophie


Plotin, in Ägypten geboren und in Rom gestorben, hat Platons Ideenlehre zur Metaphysik des Hervorgangs gemacht. Die Enneaden, von Porphyrios geordnet, bleiben die Gründungsschrift des Neuplatonismus: alles aus dem Einen, alles zu ihm zurück.

Leben

Lykopolis, elf Jahre bei Ammonios Sakkas in Alexandria, der gescheiterte Zug mit Gordian nach Persien, dann Rom, wo Senatoren hörten und der Kaiser Gallienus wohlwollend blieb. Der Umweg ist das Nichtschreiben: Plotin lehrte lange, bevor er aufzeichnete, und ließ den Schüler ordnen. Eine Stadt der Philosophen in Kampanien blieb Plan. Er starb auf einem Gut in Minturnae, die Krankheit hatte das Gesicht schon zerfallen.

Wirkung

Plotin hat das Eine jenseits des Seins gesetzt und die Welt als Stufung gerettet, gegen die Gnostiker, die sie anklagten. Geist, Seele, Materie als Schatten: Das wurde die Sprache, in der Christen, Muslime und die Renaissance das Überseiende dachten.

Augustinus nahm den inneren Aufstieg; die Scholastik die Teilhabe; die Moderne hat ihn zum Mystiker verdünnt. Wer nur die Schau nimmt, unterschlägt die Argumente. Wer nur das System nimmt, unterschlägt, dass das Ziel des Denkens das Aufhören des Denkens im Einen ist. Die Enneaden tragen beides.

Werke

In Auswahl außerdem: die von Porphyrios überlieferte Lebensbeschreibung, die das Werk zur Schule machte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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