Autor:Rahel Jaeggi

1966
(Weitergeleitet von Rahel Jaeggi)

Rahel Jaeggi (geb. 1966), in Madrid geboren und in Berlin lehrend, hat die kritische Theorie auf Lebensformen umgestellt: nicht nur Normen, die gelten, sondern Praktiken, die gelingen oder scheitern. Kritik von Lebensformen ist das Buch dieser Umstellung.

Leben

Philosophie in Berlin und Frankfurt, die Schule Axel Honneths, dann der eigene Lehrstuhl an der Humboldt-Universität. Der Umweg über die soziale Philosophie der Anerkennung erklärt das Werk: Wer Missachtung ernst nimmt, muss fragen, worin ein Leben feststeckt, nicht nur, welche Rechte fehlen. Jaeggi schreibt auf Deutsch in die internationale Debatte.

Wirkung

Jaeggi hat Entfremdung und Immanenzkritik zurückgeholt, ohne Heidegger zum Kompass zu machen. Lebensformen sind Ensembles von Praktiken; Kritik prüft, ob sie Probleme lösen, die sie selbst erzeugen. Das verschiebt die Frankfurter Schule weg vom reinen Diskurs, hin zur Diagnose von Blockaden.

Die Kritik nennt das zu formal, zu wenig Ökonomie, zu nah an Hegel. Wer Jaeggi nur als Honneth-Schülerin liest, unterschlägt die Absage an die bloße Moralphilosophie. Wer nur die Lebensformen kennt, unterschlägt Entfremdung von 2005, wo das Unbehagen noch einen anderen Namen hatte.

Werke

In Auswahl außerdem: Entfremdung, Fortschritt und Regression.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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