Autor:Shi Nai'an

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Shi Nai'an (traditionell um 1296–1372) ist der Name, unter dem Die Räuber vom Liang-Schan-Moor steht: einhundertacht Geächtete im Sumpf der Song-Zeit, traditionell dem Mann aus Qiantang zugeschrieben, oft mit Luo Guanzhong als Bearbeiter. Ob diese Person das Buch so verfasst hat, ist streitig; das Werk ist der Grund, weshalb der Name hier steht.

Leben

Was feststeht, ist die Zuschreibung, nicht die gesicherte Biographie. Die Überlieferung setzt ihn an den Übergang von der Yuan- zur Ming-Zeit, gelehrt, ohne Amt, das dem Roman den Rang gegeben hätte. Stil und Schichten des Textes weisen auf mehr als eine Hand; Luo Guanzhong, dem auch die Geschichte der Drei Reiche anhängt, gilt als Redaktor oder Mitverfasser. Der Name bündelt eine Überlieferung, kein nachprüfbares Leben.

Wirkung

Das Buch gehört zu den vier klassischen Romanen Chinas. Aus Gesetzlosen wird ein Gegenbild zum korrupten Amt; die Zahl hundertacht ist Programm, Sterne, die auf die Erde verbannt wurden und wieder zusammenfinden. Franz Kuhn machte 1934 daraus den deutschen Titel, unter dem das Insel-Taschenbuch das Werk bekannt gemacht hat. In China blieb es Kanon und Zündstoff: Räuber als Treue, Räuber als Aufruhr, gekürzte Ausgaben, die das Ende umbiegen, je nach Herrschaft.

Gelesen wird es seither doppelt: als Heldenbuch der Brüderlichkeit und als Warnung vor der Bande, die den Staat ersetzt. Die Partei hat es gefeiert und beschnitten; spätere Heldenfilme und die Oper haben Figuren gelöst, die im Roman noch in der Gruppe stehen. Wer nur die Abenteuer nimmt, hat das Moor als Politik nicht gesehen. Wer Shi Nai'an als einzelnen Dichter rettet, macht aus einer Schule eine Biographie, die die Quellen nicht hergeben.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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