Autor:Alan Watts

1915 1973

Alan Watts (1915–1973), in Chislehurst in Kent geboren und am Mount Tamalpais in Kalifornien gestorben, hat dem Westen den Zen-Buddhismus als lebbar erzählt, nicht nur als Exotik. Zen-Buddhismus. Tradition und lebendige Gegenwart wurde 1957 das Buch, an dem eine Generation den Buddhismus zu kennen glaubte.

Leben

Mittelschicht, frühe Buddhist Society in London, erstes Buch über Zen noch ganz im Fahrwasser Daisetz Teitaro Suzukis. 1938 in die Vereinigten Staaten, Theologie, fünf Jahre Priester der Episkopalkirche. Der Umweg ist dieses Amt: Watts kam aus der anglikanischen Theologie und blieb ein Übersetzer, kein japanischer Mönch; als Lehre und Ehe nicht mehr zusammenpassten, legte er 1950 das Priestertum nieder und ging nach Sanifornien, an die American Academy of Asian Studies, ins Radio, in die freie Rede. Alkohol und Rauchen, eine letzte Vortragsreise, der Tod in der Berghütte mit achtundfünfzig.

Wirkung

Watts hat Zen als Verbindung chinesischen Daoismus und des Mahayana-Buddhismus gezeichnet und gegen die westliche Gewohnheit geschrieben, Wirklichkeit nur anzuerkennen, wo sie sich in Begriffe fassen lässt. Stillsitzen und das widersprüchliche Rätselwort des Lehrers sollen das rechnerische Ich zum Stehen bringen; Tusche, Garten und Tee sind Proben derselben Haltung. Das Buch ist Darstellung und Werbung in einem. Es steht neben Suzukis Aufsätzen und neben Eugen Herrigels Zen in der Kunst des Bogenschießens, unterscheidet sich aber durch den Anspruch, eine ganze Tradition zu erzählen.

Die Gegenkultur der sechziger Jahre nahm die Sätze auf, oft ohne die Ungenauigkeit zu merken. Die abendländische Philosophie ist nicht nur Logikgitter, und Zen ist nicht frei von Schulen und Ritual. Watts selbst nannte sein Frühwerk unwissenschaftlich; die Kritik hat ihm eine gefällige, für Kalifornien lesbare Fassung vorgeworfen. Das Missverständnis der Leser war, nach der Lektüre Zen „zu können“. Die Rowohlt-Ausgabe hat das Buch in die deutsche Nachkriegsbildung getragen. Es bleibt ein Vermittlungsbuch seiner Zeit: hell, werbend, an den Rändern ungenau – und als Dokument der westlichen Zen-Aufnahme unersetzlich.

Werke

In Auswahl außerdem: Vom Geist des Zen, Die Illusion des Ich.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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