Autor:Francesco Petrarca

1304 1374
Dichter · Literatur · Philosophie · 14. Jahrhundert
LiteraturPhilosophie


Francesco Petrarca, in Arezzo geboren, hat der europäischen Lyrik das Sonett und der Gelehrsamkeit die Antike als Lebensform gegeben. Der Canzoniere sammelt die Gedichte auf Laura, gesehen an einem Karfreitag in Avignon; der Humanist und der Liebende sind dieselbe Hand.

Leben

Florentiner Familie im Exil, Avignon, die juristische Ausbildung, die er hasste, Vaucluse, Reisen zu den alten Handschriften, 1341 der Dichterlorbeer auf dem Kapitol, Freundschaft mit Boccaccio. Der Umweg ist dieses Latein: Petrarca wollte römischer sein als seine Zeit und schrieb die Volkssprache, in der er unsterblich wurde. Er starb in Arquà, über einem Manuskript Vergils.

Wirkung

Petrarca hat die Liebe zur Form gemacht, die Jahrhunderte kopierten: Laura, das Auge, der Lorbeer, der Widerstreit von Geist und Begierde. Das Sonett wanderte nach Spanien, Frankreich, England; Shakespeare hat es gebrochen, indem er es beherrschte. Neben Dante steht er als der, der das Jenseits nicht mehr braucht, um die Seele zu messen – und der es trotzdem als Christ nicht loswird. Die lateinischen Briefe und die Besteigung des Mont Ventoux haben den Humanisten begründet.

Man hat ihn zum Erfinder der Neuzeit und zum bloßen Liebessänger gemacht. Wer nur Laura sucht, unterschlägt Cicero. Wer nur den Humanisten sucht, unterschlägt, dass die Canzone ohne das Begehren ein Traktat wäre. Der Canzoniere ist kein Roman; er ist ein Leben in Wiederholung, bis der Name Laura und der Lorbeer dasselbe Wort sind.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Besteigung des Mont Ventoux, Geheimnis, die lateinischen Briefe.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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