Autor:Jeremy Bentham

1748 1832
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Jeremy Bentham (1748–1832), in London geboren, hat Moral und Gesetz an Lust und Schmerz gebunden. Eine Einführung in die Prinzipien der Moral und Gesetzgebung von 1789 begründet den klassischen Utilitarismus: gut ist, was das Glück der größten Zahl mehrt; Strafe ist selbst ein Übel, gerechtfertigt nur, wo sie größeres verhindert.

Leben

Sohn und Enkel von Anwälten, Wunderkind, mit zwölf in Oxford. Der Umweg war der Abbruch der Praxis: das gemeine Recht widerte ihn an, die exakten Wissenschaften und Helvétius zogen. Er schrieb Reformen, kodifizierte im Kopf, entwarf das Panoptikum, eine Anstalt der vollständigen Sicht, und ließ den größten Teil ungedruckt. James Mill und John Stuart Mill trugen die Lehre in die englische Politik. Nach seinem Willen wurde der Leichnam präpariert und im University College London als Bildnis seiner selbst ausgestellt. Er starb in London.

Wirkung

Bentham hat Naturrecht und angeborene Rechte für Unsinn auf Stelzen erklärt und die Gesetzgebung auf ein Glückskalkül umgestellt. Intensität, Dauer, Gewissheit, Umfang: Moral wird zählbar, Strafrecht Vorsorge statt Zorn. Der Satz, der das Buch über die Kodifikation hinausgetragen hat, fragt nicht, ob Tiere denken oder sprechen, sondern ob sie leiden. Immanuel Kant löste das Gute von der Neigung; Bentham bindet es an Folgen. Michel Foucault hat am Panoptikum die moderne Überwachung gelesen.

Die Kritik ist bekannt: Lust lässt sich nicht addieren, die Minderheit nicht opfern, der Mensch nicht auf den Nutzenmaximierer reduzieren. Goethe nannte ihn einen radikalen Narren, Karl Marx ein Genie der bürgerlichen Dummheit. Wer Bentham nur als Wohlfahrtsreformer feiert, unterschlägt Folterargument, Armenlager und die Gleichsetzung von Freiheit mit Sicherheit. Wer ihn nur als Überwacher entsorgt, unterschlägt, dass Leiden zählen sollte, auch wo Sprache fehlt.

Werke

In Auswahl außerdem: Panopticon, Defence of Usury, Constitutional Code.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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