Autor:Marc Bloch

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Marc Bloch (1886–1944), in Lyon geboren, hat das Lehen in eine ganze Gesellschaft zurückverwandelt. Die Feudalgesellschaft ist das Hauptwerk der frühen Annales: es handelt von Bindung und Mentalität und von der langanhaltenden Furcht nach den Einfällen der Wikinger, Ungarn und Sarazenen. Geschrieben wurde es 1939, gedruckt in den Monaten, in denen die deutsche Wehrmacht Frankreich besetzte.

Leben

Bloch stammte aus einer elsässischen jüdischen Familie. Er ging 1914 und 1939 als Soldat und gründete dazwischen mit Lucien Febvre die Annales; nach der Niederlage von 1940 trat er in die Résistance ein und wurde 1944 bei Lyon von den Deutschen erschossen. Der Umweg über zwei Kriege erklärt das Werk: Wer Herrschaft als Alltag denkt, denkt sie nicht vom Sieger her. Das letzte Buch, Apologie der Geschichte, blieb Vermächtnis.

Wirkung

Bloch hat das Mittelalter von den Urkunden ins Leben geholt: wie man schwört, fürchtet, Zeit empfindet, voneinander abhängt. Feudalismus ist bei ihm kein Weltgesetz, sondern eine Verdichtung, wo die öffentliche Gewalt schwindet. Braudel hat daraus die lange Dauer des Meeres gemacht; die Sozialgeschichte zehrt von der Erlaubnis, Mentalität ernst zu nehmen.

Ermordet als Widerstandskämpfer, kanonisiert als Gründer. Wer Bloch nur als Märtyrer liest, unterschlägt die Nüchternheit der Feudalgesellschaft; wer nur die Schule kennt, unterschlägt, dass er erschossen wurde, nicht emeritiert.

Werke

In Auswahl außerdem: Die wundertätigen Könige, Apologie der Geschichte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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