Philip Roth (1933–2018), in Newark geboren, hat dem amerikanischen Jahrhundert die Stimme gegeben, in der Aufstieg, Sex, Herkunft und Zorn dasselbe Haus bewohnen. Amerikanisches Idyll zerreißt das Nachkriegsglück durch die Tochter mit der Bombe; Der menschliche Makel lässt einen Altphilologen über ein Wort stürzen und nach dem Tod als hellhäutiger Schwarzer erkennbar werden, der ein Leben lang als weißer Jude galt.
Leben
Jüdisches Newark, Chicago, Rom, dann das lange Schreiben, oft mit Nathan Zuckerman als Stellvertreter. Der Umweg war die Stadt der Kindheit als ganzer Vereinigter Staat: Roth hat Newark nicht verlassen, er hat es zum Maß gemacht. Der frühe Skandal um Portnoys Beschwerden, Jahrzehnte der Komödie und der Wut, zuletzt die amerikanische Trilogie und die knappen Altersbücher. Er starb in New York.
Wirkung
Roth hat das Versprechen von Wohlstand, Ordnung und häuslichem Glück als Behauptung erzählt, die 1968 zerreißt. Der Sportheld, die Fabrik, Old Rimrock: Das Idyll war die Lüge, Amerika könne halten, was es den Aufsteigern sagte. Im menschlichen Makel wird Herkunft zur lebenslangen Inszenierung und die Universität zum Ort, an dem ein Wort genügt, um eine Biographie zu zerstören. Zuckerman hört zu, erfindet nach, und Roth lässt offen, wie viel Mitleid der Erzähler verdient.
Die Nachwelt hat ihn zuerst als Skandalschreiber des Begehrens kanonisiert, dann als Chronisten der Nation, dann gegen den männlichen Blick neu gelesen. Der Pulitzerpreis galt dem Idyll; der Film des Makels mit Anthony Hopkins glättete die Wunde. Wer Roth nur als Newark-Witze liest, hat Merry Levov nicht gesehen. Wer nur die Trilogie rettet, unterschlägt, dass derselbe Zorn schon in der frühen Komödie steckte und sich nicht versöhnlich auflöst.
Werke
- Der menschliche Makel (2000)
- Amerikanisches Idyll (1997)
In Auswahl außerdem: Portnoys Beschwerden, Mein Mann, der Kommunist, Nemesis.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.