Leon Battista Alberti, in Genua geboren, hat Vitruv humanistisch erneuert: die Baukunst als Wissenschaft des Maßes und als öffentliche Würde. Die Zehn Bücher über die Baukunst sind das lateinische Werk, nach dem die Renaissance baute, ohne nur zu kopieren.
Leben
Illegitimer Kaufmannssohn, Padua, Bologna, Rom, Florenz, die Fassade von Santa Maria Novelle, Mantua, 1472 der Tod in Rom. Der Umweg ist die Allseitigkeit: Wer Dichter, Mathematiker, Kryptograph ist, schreibt Baukunst als Teil der studia humanitatis.
Wirkung
Alberti hat die Säule, den Tempel, die Stadt als moralische Ordnung gesetzt. Vitruv liefert den Kodex; Alberti die Würde der Neuzeit. Adolf Loos wird das Ornament später streichen; Alberti denkt Ornament als Rede, die wahr sein muss.
Gelesen wird er als Universalgenie. Wer nur den Theoretiker sucht, unterschlägt die Bauten. Wer nur die Fassade meint, unterschlägt die zehn Bücher.
Werke
In Auswahl außerdem: Della pittura, De statua.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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