Autor:Sophokles

496 v. Chr. 406 v. Chr.
(Weitergeleitet von Sophokles)
Tragödiendichter · Literatur · Politik · 5. Jahrhundert v. Chr.
LiteraturPolitik


Sophokles, in Kolonos bei Athen geboren, hat der Tragödie den dritten Schauspieler und die Figur gegeben, die sich im Nachforschen selbst zerstört. König Ödipus und Antigone gehören zusammen, auch wenn sie nicht an einem Festtag liefen: dasselbe Haus, dieselbe Stadt, zwei Weigerungen.

Leben

Sohn eines Waffenschmieds, schön genug für den Festchor nach Salamis, später Stratege neben Perikles, Schatzmeister des Seebunds. Der Umweg ist das Amt: Wer die Stadt verwaltet hat, kann Kreon nicht als bloßen Bösewicht schreiben und Ödipus nicht als bloßen Verfluchten. Er siegte öfter als Aischylos und Euripides zusammen, blieb in Athen und starb dort im Jahr des sizilischen Unglücks. Sieben Stücke sind ganz erhalten, von mehr als hundertzwanzig.

Wirkung

Aristoteles hat an König Ödipus die Tragödie erklärt: Umschlag, Wiedererkennen, Furcht und Mitleid. Die Handlung läuft rückwärts, die Erkenntnis vorwärts; das Orakel trifft ein, weil man ihm ausweicht. Antigone hat Europa das Wort geliefert, mit dem das ungeschriebene Recht gegen das Gesetz der Stadt gehalten wird – oft weicher, als das Stück es meint, das beide Positionen ernst nimmt und beide begräbt.

Kanonisiert als der Maßvolle zwischen Aischylos und Euripides, dem Klassiker der Schule. Wer nur die Schicksalsmaschine sieht, unterschlägt den Witz des Boten und die Härte, mit der Iokaste das Wissen verweigert. Freud hat den Namen genommen; das Stück braucht ihn nicht, um zu gelten. Die Deutschen haben ihn neben Hamlet und Faust zum Prüfstein gemacht, was eine Figur wissen darf, bevor sie fällt.

Werke

In Auswahl außerdem: Elektra, Philoktet, Ödipus auf Kolonos.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

Weitere Autoren in Literatur entdecken Weitere Autoren in Politik entdecken